- Der NVIDIA-Treiber aus den Debian-Paketquellen hat grundsätzlich immer Vorrang vor der Installation des Treibers aus den NVIDIA-Repositories. Die einzige Ausnahme gilt für Kernel ab Version 6.15. In diesem Fall ist der NVIDIA-Treiber, der mit Debian mitgeliefert wird, nicht kompatibel, und ihr müsst ihn mithilfe meines TGG-Assistenten installieren.
- Bezogen auf meine Debian-ISO-Dateien (Refresh-Versionen für aktuelle Hardware), die mit dem aktuellen Kernel 6.17.x aus den Backports ausgeliefert werden, müsst ihr ausnahmslos den Treiber aus den NVIDIA-Repositories installieren.
Installation vom NVIDIA Repository
Ihr startet einfach meinen TGG-Assistenten und wählt dort den Reiter „Treiber + GPU“.

NVIDIA (NVIDIA-Repo): Bindet das NVIDIA Repository für Debian 13 ein und installiert den absolut aktuellsten NVIDIA-Treiber. Während der Installation habt ihr die Möglichkeit, zwischen dem Closed-Source-Treiber und dem Open-Source-Treiber zu wählen. Wählt hier – wenn möglich – immer die Open-Source-Variante, sofern eure Grafikkarte unterstützt wird. Die Kompatibilität könnt ihr hier prüfen (einfach etwas nach unten scrollen): https://github.com/NVIDIA/open-gpu-kernel-modules
Wichtig: Wenn ihr bereits einen NVIDIA-Treiber (als .run-Installer oder per NVIDIA Repository) installiert habt, wird dieser vor der Installation automatisch deinstalliert. Vor der Deinstallation erfolgt auf jeden Fall noch eine Abfrage.
Wichtige Tools auch über die Konsole verfügbar
Der NVIDIA-Installer kann auch von der Konsole aus gestartet werden. Das ist besonders wertvoll, wenn eure Desktopumgebung nicht mehr hochfährt.
Das Skript repair_installer.sh ist eure erste Anlaufstelle, wenn ihr Probleme mit eurer NVIDIA-Karte habt. Vor der Installation des Treibers deinstalliert der Installer alle vorhandenen NVIDIA-Treiber, um ein sauberes System zu gewährleisten.

